Das Institut

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Geschichte

Das Neue Welt Institut wurde 1986 in Purkersdorf bei Wien begründet. Es ist das erste Naikan-Zentrum, das sich außerhalb von Japan etabliert hat. 1992 wurde das Neue Welt Institut als buddhistisches Institut von der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft anerkannt. In seiner Geschichte hat das Neue Welt Institut noch zwei weitere Male seinen Standort verändert und fand 1996 in Lanzenkirchen bei Wiener Neustadt einen idealen Rahmen für die Naikan-Übung.


Philosophie

Das Neue Welt Institut versteht sich als Ort zur Übung der Naikan-Meditation und anverwandten Methoden, die die Selbstheilung und Selbstverwirklichung des Menschen unterstützen. Das Institut steht allen Menschen offen, die sich von Blockaden aus der Vergangenheit befreien und tiefere Einsicht über ihr Mensch-Sein erlangen wollen. Es ist ein Ort der Heilung und der Stille, an dem Übende in einem unterstützenden Setting möglichst ohne Außenbeeinflussung zu sich selbst finden können, um ihre Potentiale und das, was für ihr Leben wesentlich ist, zu entwickeln. Die Arbeit des Neue Welt Instituts vertritt keine bestimmten Positionen, Lehren oder Ideologien, sondern soll in unserem Inneren Raum schaffen für Selbsterkenntnis, Transformation und Weisheit.


Aufgaben

Das Programm des Neue Welt Instituts bietet neben den Naikan-Retreats, die unsere Haupttätigkeit bilden, auch die Burnout-Intervention INNE HALTEN, Inner Working, Naikan-Coaching, Einzel- und Paarberatung, klassische Psychotherapie (Bioenergetik/Gestalt), Meditations- und Erfahrungsgruppen, Kodo-Naikan und in Gemeinschaft mit dem Verein FutureNet eine Naikan-basierte Ausbildung in Integrativem Coaching/Lebens- und Sozialberatung. Weitere wichtige Aufgaben sind die Information über Naikan, Ausbildung in Naikan-Begleitung, die Verbindung zu den Naikan-Entwicklungen in Japan und in anderen Teilen der Welt und Grundlagenforschung.


Ausstattung

Für die Naikan-Übung bietet das Neue Welt Institut einen geeigneten Hintergrund. Im Naikan-Trakt befinden sich 8 Übungskammern, den Klosterzellen unserer Kultur nachempfunden. Ein Bett, ein Sitzplatz und eine Waschgelegenheit bilden die einfache, reizreduzierte Ausstattung der mit Holz verkleideten Räume. Sie sind warm und heimelig. Diese Kammern sind Rückzugsräume, die nur vom Teilnehmer selbst und den Übungs-BegleiterInnen betreten werden. Sie bieten den idealen Schutz für die Herzöffnung, die hier stattfinden kann. Vor dem Naikan-Haus ist ein Meditationsgarten mit Fischteich und einladenden Bänken, auf denen ebenfalls geübt werden kann. In nur wenigen Gehminuten wird das freie Feld (und etwas weiter der Wald) erreicht. Dieses Terrain können die Naikan-TeilnehmerInnen weitgehend ungestört für Bewegung in der freien Natur nutzen.


Leitung

Das Neue Welt Institut wird von Franz Ritter geleitet. Reisen nach Japan, China und Sri Lanka haben seine innere Erfahrung angeregt und erweitert. Seine persönliche Praxis ist die buddhistische Lehre, insbesondere der Zen-Buddhismus in seiner chinesischen (Chan) Ausprägung.

Bei den Naikan-Retreats begleiten auch immer wieder andere Naikan-LeiterInnen die Übenden. Margit Lendawitsch ist seit 2004 eine tragende Säule des laufenden Betriebs. Auch Akira Ishii, der Naikan nach Europa gebracht hat, ist durch viele Naikan-Projekte mit dem Haus verbunden.


Vita_Franz_Ritter.pdf
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