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Formen von
Naikan
Die Grundform von Naikan ist die einwöchige
Übung, wie sie Ishin Yoshimoto entwickelt hat. In späterer Folge wurde mit anderen
Arten, die Übung durchzuführen, experimentiert. Einige dieser Formen haben sich als sehr
unterstützend erwiesen und sind heute bei vielen Naikan-Zentren und Naikan-Anbietern im
Gebrauch.
Die gebräuchliste Form ist dabei das Tages-Naikan, das in regelmäßigen Abständen für jeweils einen
ganzen Tag absolviert wird.
Eine andere Form, die sich sowohl in Japan als auch in
Europa und Nordamerika verbreitet hat, ist das schriftliche Naikan.
Eine seltenere Form, die aber auch erfolgreich angewandt
wird und die vielleicht in Zukunft mehr bedeutung erhalten wird, ist das telefonische
Naikan. Dabei ist der Naikan-Übende bei sich daheim oder im Krankenbett und übt allein.
Er wird von einem Naikan-Leiter oder einer Naikan-Leiterin regelmäßig angerufen
und erhält so die notwendige Unterstützung für seinen Prozess. Die bisher
durchgeführten Übungen sind sehr erfolgreich angewandt worden und zeigen, wie flexibel
die Methode eingesetzt werden kann. Hier tun sich auch Vision für ein Naikan, das per
Internet begleitet wird, auf. Bei Interesse für eine dieser Formen bitten wir, ein
Naikan-Zentrum zu kontaktieren.
Zwei Naikan-Formen, die ihr eigenständiges
Setting entwickelt haben, sind das Kodo-Naikan, ein 12 Monate dauernder Prozess der
Selbstentwicklung, das vom Neue welt Institut angeboten wird und das Jujujinkai, eine in die religiöse Richtung gehende Form der
Naikanpraxis, die der japanische Zen-Meister und Priester des Senkobo-Tempels, Shue Usami
entwickelt hat. Es wird in Europa von Josef Hart, Naikan-Haus Ötscherland und Armin
Morich von der Suchthilfe Dresden angeboten.
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